
Warum Technologie 2026 zur Standortfrage wird – Verena Fink für das DUP Unternehmer Magazin
Automatisierung war lange eine Technikfrage. Heute ist sie viel mehr, nämlich eine Standortentscheidung. Was früher als Tool für Effizienz galt, ist 2026 längst ein geopolitischer Wettbewerbsfaktor geworden. Nicht mehr nur zwischen Unternehmen – sondern zwischen ganzen Wirtschaftssystemen. Wer zögert, verliert nicht nur Zeit, sondern Handlungsfähigkeit und wer automatisiert, entscheidet mit über die Widerstandskraft und Zukunftssicherheit seiner Unternehmens. Und damit auch über seine Rolle in einem global neu sortierten Spiel. Der erste Wirtschaftsteil des Jahres der Wochenzeitung „Die Zeit“ beginnt 2026 mit einer klaren Botschaft: Uwe Jean Heuser schreibt über die „wehrhafte Marktwirtschaft“ und beschreibt, wie sich Wohlstand heute nicht mehr nur über offene Märkte und Wettbewerbsfähigkeit entscheidet, sondern über strategische Unabhängigkeit und kluge Nutzung von Technologie. Daten, Chips, KI – kurz, alles, was digital ist, wird zur wirtschaftlichen Waffe. Wer nicht investiert, wird abhängiger. Wer nicht automatisiert, bleibt reaktiv. Im Rückspiegel sehen wir: Die Zeit der naiven Technologieneutralität ist vorbei. Automatisierung verändert Wertschöpfung nicht nur im Detail, sondern im Fundament.





