
Automatisierung trifft Intelligenz – KI Kolumne von Verena Fink für das möbelfertigung Magazin
Eine aktuelle Branchenanalyse zeigt: Rund drei Viertel der IT-Dienstleister im industriellen Mittelstand setzen heute auf Prozessautomatisierung oder KI-basierte Lösungen. Wo früher Roboter nur Schrauben zogen oder Platten transportierten, übernehmen heute digitale Kollegen ganze Pro-zessketten, von der Auftragsplanung bis zur Qualitätskontrolle. Routine automatisieren, Komplexität intelligent steuern Robotic Process Automation (RPA) ahmt regelbasierte Handgriffe nach: Daten kopieren, Aufträge prüfen, Rechnungen kontrollieren. Ideal für standardisierte Abläufe. So können Software-Bots etwa im ERP-System automatisch Lieferpapiere erzeugen oder Stücklisten abgleichen – in Sekunden statt Minuten. Künstliche Intelligenz geht einen Schritt weiter. Sie analysiert Muster, lernt aus Daten und trifft Entscheidungen auch dort, wo keine klaren Regeln mehr gelten. Ob bei der vorausschauenden Wartung von Maschinen, bei der Optimierung von Zuschnittplänen oder in der Echtzeit-Prognose von Materialbedarf: KI bringt mehr Dynamik und Flexibilität in die Fertigung. Die eigentliche Kunst liegt in der Kombi-nation: KI erkennt, wo es hakt, RPA setzt die Lösung um. Das Zusammenspiel beider Technologien macht Betriebe effizienter, aber auch widerstandsfähiger gegen Fachkräftemangel und








