Fünf KI-Trends für das kommende Jahr: Womit uns Künstliche Intelligenz 2024 überraschen wird – Eine Kolumne von Verena Fink im möbel fertigung Magazin

Vor einem Jahr hat OpenAI seine offene Lösung für generative KI namens ChatGPT veröffentlicht und dazu beigetragen, KI nahtlos in unser tägliches Leben zu integrieren. Branchen wie Content Marketing wurden in eine andere Umlaufbahn katapultiert und sogar regulatorische Veränderungen angestoßen. Wenn es nach Forbes geht, einem der führenden Wirtschaftsmagazine, dann erwarten uns in 2024 diese KI-Trends:

 

1. Nächste Generation der generativen KI

Generative KI, die sich über die Grenzen einfacher Chatbots hinwegsetzt, wird in der Lage sein, komplexe Erzählungen zu schreiben, Sinfonien zu komponieren und möglicherweise an der Autorenschaft von Romanbestsellern mitzuwirken. Eine zentrale Innovation in diesem Bereich sind multimodale generative KI-Systeme, die verschiedene Eingaben wie Text, Sprache, Audio und visuelle Informationen zu harmonisieren. So könnte eine KI zum Beispiel auf Basis einer Audiodatei, sofort einen umfassenden Artikel verfassen, ein illustratives Bild entwickeln, die Story mit einer passenden Musik unterlegen oder in mehreren Sprachen erzählen. Das erweitert den Einsatz von der Erstellung vielschichtiger Inhalte bis hin zu multisensualen Erlebnissen.

 

2. Augmentiertes Arbeiten

Augmented Working könnte zum Beispiel für eine Chirurgin hilfreich sein, wenn sie während eines Eingriffs durch KI-gesteuerte Diagnosen unterstützt wird. Gleiches gilt für Anwälte, die durch KI-kuratierte Referenzen zum vorliegenden Fall in ihrer Prozessführung begleitet werden, oder Softwareentwickler, die jederzeit auf KI-gesteuerte Codevorschläge zugreifen können. Mit der zunehmenden Verbreitung von Remote Work und digitalem Lernen wird die KI auch die Gestaltung von Lehr- und Lernplänen revolutionieren.

3. Ethische KI

Der wachsende Einfluss von KI auf unser Leben führt zu einer Vielzahl ethischer Dilemmas. Wenn KI-Mechanismen weitreichende Entscheidungen treffen, von Gesundheitsbewertungen bis hin zu Finanzberatungen, dann müssen sie mit größtmöglicher Transparenz und Fairness Verena Fink ist Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Woodpecker Finch und steht für Digitale Transformation in Marketing, Vertrieb und Sales. Sie begleitet den technologischen Wandel in Studien-, Innovationsund Marktentwicklungsprojekten. Durch zahlreiche Publikationen und Vorträge gehört sie zu den Vordenkerinnen der digitalen Transformation und der Vernetzung in Service-Ökonomie und Social Commerce. möbelfertigung Know-HOW- Forum funktionieren. Also müssen wir nicht nur unvoreingenommene Algorithmen trainieren, sondern auch strenge Standards entwickeln, damit diese Systeme und ihre Architekten für ihre Handlungen verantwortlich sind. In 2024 werden wir mehr Initiativen für KI-Ethiktraining und eine höhere Priorität ethischer Überlegungen in der KI-Forschung und -Entwicklung erleben.

 

4. KI-Gesetzgebung

Die beispiellose Entwicklung der KI zieht längst auch die Aufmerksamkeit der politischen Entscheidungsträger weltweit auf sich. Führende KI-Treiber wie China, die EU, die USA und Indien arbeiten an einer umfassenden KI-Politik mit Zielen: technologische Durchbrüche fördern, globale Investitionen anlocken und gleichzeitig ihre Bevölkerung vor ungewollten KI-Folgen schützen. Vielleicht sehen wir in 2024 mehr globale Zusammenarbeit bei KIBenchmarks und -Normen.

 

5. Quanten-KI

In diesem Forschungsfeld geht es um Qubits, das sind Quantenbits, die mehrere Zustände gleichzeitig annehmen können. Sie revolutionieren das Potenzial zur Datenverarbeitung. Sowohl KI-Start-ups als auch etablierte Technologiekonzerne setzen erhebliche Ressourcen für die Entwicklung von Quantenlösungen ein. Im Jahr 2024 werden wir Sprünge bei den KI-Skill erleben– vor allem wo komplexe Problemlösungen erforderlich sind – die durch Quantenfortschritte angetrieben wird. Das Jahr 2024 bietet allein mit diesen fünf Trends schon eine Fülle von KI-Innovationen, die konventionelle Grenzen neu definieren werden. Mögen auf dem Weg auch die Grundprinzipien Vertrauen, Fairness, Zugänglichkeit und Ethik gestärkt werden.