Health-I Board Meeting skizziert digitale Gesundheit von Übermorgen

Health-I Board Meeting skizziert digitale Gesundheit von Übermorgen

Wie wird das Gesundheitswesen aussehen in einer digitalisierten Zukunft?
Zu dieser Fragen versammelten sich in Düsseldorf wieder Start-up Minds,
Querdenker und Entrepreneure der Gesundheitsbranche zum jährlichen
Health-i Board Meeting in den neuen Räumlichkeiten des Handelsblattes.

Aus seiner Rolle als Beauftragter des Vorstands für Medien und
Kooperation, Die Techniker, heraus bestätigte Herr Roderich
Vollmeer-Rupprecht die hohe Bedeutung des Health-i Netzwerks für eine
gelungene digitale Transformation des Gesundheitssektors. Bedarfe,
Chancen, aber auch Herausforderungen lägen bei dem Thema auf der Hand.
Aus diesem Grund begrüßte er die durch das Health-i Board geförderte
Vernetzung und Beratung all jener, die mit neuen, disruptiven Lösungen
an den Markt gehen und machte sich für einen Ausbau der Health-i
Initiative stark.

Von Seiten des Gastgebers „Handelsblatt“ führte Herr Johannes Steger,
Redakteur für Technologie und Start-Ups im Resort Unternehmen & Märkte
die Teilnehmer durch das neue Medienhaus. Verena Fink, Boardmitglied von
Health-I diskutierte die Frage von Kultuveränderung durch Space Design
am Beispiel der Innovationsbereiche des neuen Gebäudes.

Erfahrbar wurden am Beispiel des innovativen Newsrooms neu organisierte,
digitalisierte Arbeitsprozesse, aber auch ein neues kulturell und durch
die digitale Transformation geprägtes Grundverständnis von
Zusammenarbeit 4.0. Dies bot Gesprächsanlässe über Parallelen,
Stellschrauben und Herausforderungen der digitalen Transformation.

Für konkrete Praxisbeispiele sorgten anschließend Thomas Prokopp
(Geschäftsführer Medipee, Finalist Health-i Award 2017) und Dr. Daniel
Mark (Geschäftsführer SpinDiag, Gewinner Health-i Award 2016). Medipee
ermöglicht auf eine für den Nutzer sehr einfach anzuwendende,
digital-automatisierte Weise die Urinanalyse im eigenen Heim. Mit der
Diagnoseplattform SpinDag können Ärtze binnen 30 Minuten aussagekräftige
Tests auf Krankheitserreger und resistente Keime durchführen.

Moderator Johannes Steger arbeitete mit den beiden Finalisten
anschaulich heraus, wie die digitale Transformation ihre
Geschäftsmodelle erst ermöglichte und zunehmend in die gesamte Branche
hineinwirkt. Neben den digital ermöglichten Produkten und
Geschäftsmodellen ging es aber auch um die betriebswirtschaftlichen
Aspekte ausgehend von der Geschäftsidee über den Businessplan bis hin
zur Gründung, den Award Gewinn und zur häufig herausfordernden
Marktdurchsetzung. Als Ergebnis wurde deutlich, dass es Mut zu einer
neuen Fehlerkultur braucht, denn Scheitern ist längst noch kein
Versagen. Und Durchhaltevermögen lohnt sich.

Quelle: Frank Beer für Handelsblatt